Krankenkassen-Beitragssatz bleibt stabil

11. Sep.

Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt im kommenden Jahr nach Einschätzung des GKV-Spitzenverbands stabil bei 14,9 Prozent.

Allerdings wird es für die Versicherten dennoch teurer, denn sie müssen Anfang des Jahres mit einer Welle von Zusatzbeiträgen rechnen, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der Tageszeitung „Die Welt“. Die Kassenchefin rief dazu auf, die Praxis der Fangprämien, die Kliniken für Einweisungen an Ärzte zahlen, „schnell zu unterbinden“. „Das eigentliche Problem ist, das Krankenhäuser nicht voll ausgelastet sind und Kapazitäten vorhalten, die nicht notwendig sind“, sagte Pfeiffer. „Gäbe es diese Überkapazitäten nicht, dann müssten die Krankenhäuser nicht mit Fangprämien auf Patientenjagd gehen.“ Klagen über eine „Zwei-Klassenmedizin“ in Deutschland wies die Kassenchefin zurück. „Ich gehe davon aus, dass gesetzlich Versicherte die Behandlung bekommen, die sie auch brauchen.“

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