FVDZ-Newsletter vom 28. November 2011
09. Dez.
Deutsche Gesellschaft für Implantologie: „Zahnimplantate wären viel häufiger möglich“
Viel mehr Menschen in Deutschland könnten nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) mit Zahnimplantaten versorgt werden. Nur eine von 19 Zahnlücken werde aktuell mit einer künstlichen Zahnwurzel behandelt, sagte DGI-Präsident Hendrik Terheyden am Freitag beim Internationalen Kongress der Gesellschaft in Dresden.
Dabei könnte jede Zahnlücke mit einem Implantat versorgt werden. Fast alle Gegenanzeigen wie Diabetes oder Rauchen gälten inzwischen als überholt. Viele Patienten würden vor den hohen, privat zu tragenden Kosten zurückschrecken, räumte Terheyden ein. Er betonte aber zugleich, dass ein heute eingesetztes Implantat lebenslang halte. Zudem zeige die steigende Zahl der Abschlüsse von Zahnzusatzversicherungen, dass den Menschen eine hochwertige Versorgung wichtig sei. Die Zahl der abgeschlossenen Versicherungen liege derzeit bei 14 Millionen. (Zänd)



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