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	<title>Zahnnews &#187; Neue Verfahren</title>
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	<description>Ein Blog rund um die Zahngesundheit.</description>
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		<title>Zahnextraktion bei Herzklappenfehlern ohne Antibiotikum</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmenthe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Herzklappenfehlern müssen vorm Zähneziehen nicht zwingend ein Antibiotikum einnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Herzklappenfehlern müssen vorm Zähneziehen unbedingt ein Antibiotikum einnehmen, sonst droht ihnen eine Endokarditis – so wurde es in der Vergangenheit häufig gelehrt. Nun gibt es aber andere Erkenntnisse, berichtet die &#8220;Medical Tribune&#8221; in ihrer aktuellen Ausgabe.<span id="more-756"></span></p>
<p>Bei den meisten Klappenfehlern – vom Mitralprolaps bis zur verkalkten Aortenstenose – sei eine Antibiotikaprophylaxe neuesten amerikanischen Untersuchungen zufolge unnötig. &#8220;Schließlich werden beim Kauen und Zähneputzen viel mehr Keime in die Blutbahn geschwemmt als bei einer Zahnextraktion&#8221;, heißt es weiter. Auch in Deutschland sei die Endokarditisprophylaxe bisher offenbar wirkungslos gewesen, kommentierte Professor Dr. Christoph Naber vom Westdeutschen Herzzentrum Essen die Situation im Gespräch mit der Zeitung. Lediglich &#8220;für einzelne Subgruppen mit besonderen Risiken&#8221; seien die Antibiotika noch zu empfehlen.</p>
<p class="quelle">Quelle: zaend.de</p>
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		<title>Weintrauben machen Kariesbakterien unschädlich</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 08:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der Universität Rochester haben eine womöglich bahnbrechende Eigenschaft von Weintrauben entdeckt. Einzelne Bestandteile von Weintrauben verhindern die Bildung von Zahnbelag. Die so genannten Polyphenole bremsen die schädlichen Wirkungen des Karieserregers „Streptococcus mutans“. Die Polyphenole lassen sich aus gepressten Trauben gewinnen. Die Forscher um Hyun Koo entdeckten zudem eine Besonderheit der Polyphenole. Sie töten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Universität Rochester haben eine womöglich bahnbrechende Eigenschaft von Weintrauben entdeckt. Einzelne Bestandteile von Weintrauben verhindern die Bildung von Zahnbelag. Die so genannten Polyphenole bremsen die schädlichen Wirkungen des Karieserregers „Streptococcus mutans“.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p>Die Polyphenole lassen sich aus gepressten Trauben gewinnen. Die Forscher um Hyun Koo entdeckten zudem eine Besonderheit der Polyphenole. Sie  töten die Bakterien nicht ab, sondern bremsen nur deren schädliche Auswirkungen. Kommen die Bakterien dem Extrakt gepresster Trauben in Kontakt, bilden sie bis zu 85 Prozent weniger Plaque. Verschiedene Weinsorten hatten bei den Versuchen unterschiedlich starke Wirkungen auf die Bakterien. Rote Trauben enthalten zum Beispiel durchweg mehr Polyphenole als weiße.</p>
<p><strong>Einsatz in Mundspülungen denkbar</strong><br />
Die Forscher vermuten, dass die Polyphenole die Herstellung der Bakterien hemmen. Auf diese Weise könnte – durch damit angereicherte Mündspülungen – zukünftig verhindert werden, dass  die Bakterien  einen schädlichen Biofilm bilden.</p>
<p class="quelle">Quelle: www.urmc.rochester.edu</p>
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		<title>Ein Lolli gegen Karies?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 16:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Süßigkeit, die vor Karies schützen soll, hat ein amerikanischer Mikrobiologe entwickelt. Der zuckerfreie Lutscher enthält ein natürliches Gegenmittel gegen den Karieserreger Streptococcus mutans – und gut schmecken soll er auch noch. Begonnen hat alles vor acht Jahren, als der Mikrobiologe Wenyuan Shi von der Universität von Kalifornien in Los Angeles den zahnzerstörenden Mikroben den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Süßigkeit, die vor Karies schützen soll, hat ein amerikanischer Mikrobiologe entwickelt. Der zuckerfreie Lutscher enthält ein natürliches Gegenmittel gegen den Karieserreger Streptococcus mutans – und gut schmecken soll er auch noch.<span id="more-42"></span></p>
<p>Begonnen hat alles vor acht Jahren, als der Mikrobiologe Wenyuan Shi von der Universität von Kalifornien in Los Angeles den zahnzerstörenden Mikroben den Kampf ansagte. Seine Vision: Die schädlichen Bakterien unter den mehr als 700 verschiedenen Bewohnern des menschlichen Mundes zu identifizieren, zu bestimmen, ob sie in einem Mund vorhanden sind und sie dann zielgerichtet mit „Smart Bombs“, maßgeschneiderten Gegenmitteln abzutöten, ohne dabei auch die nützliche Mundflora mit zu vernichten. Jetzt ist der Forscher seinem Ziel immerhin einen Schritt näher gekommen. Denn in einer Fabrik in Grand Rapids, Michigan, rollen mittlerweile jeden Tag tausende von Shis „Smart Bombs“ für den amerikanischen Markt vom Band: Lutscher, die gezielt gegen einen der berüchtigten Karieserreger, Streptococcus mutans, wirken. Die nach Orange schmeckenden, zuckerfreien Lutscher enthalten einen natürlichen Wirkstoff aus der Süßholzwurzel, die das Bakterium abtöten, ohne dabei die andere Mundflora zu beeinträchtigen. Für Shi allerdings ist dieser Anti-Karies-Lolli nur ein erster Schritt auf seinem Feldzug gegen schädliche Bakterien. Er arbeitet bereits an einem Schnelltest, mit dem die Karieserreger im Mund sofort nachgewiesen werden können. „Ein Teil meines wilden Traumes ist es, dass wir eines Tages zum Zahnarzt gehen und einfach eine Speichelprobe abliefern ähnlich wie bei anderen Ärzten Urin oder Blutproben“, so der Professor für Zahnmedizin. Aufgrund der Probe könnte dann gezielt entsprechende Gegenmaßnahmen gegen die Erreger ergriffen werden. Shi jedenfalls plant bereits weitere Mittel gegen Mikroben in Ohr, Nase und Bauch.</p>
<p class="quelle">Quelle: www.g-o.de</p>
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		<title>DNA-Impfstoff gegen Karies erfolgreich an Ratten getestet</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 14:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[(BSMO) Eine neue, noch im Experimentalstadium befindliche DNA-Vakzine hat sich in einem Test mit Ratten bewährt: Nach der Impfung ließen sich erhöhte Antikörperspiegel im Speichel der Tiere nachweisen, zudem ging im Vergleich zu Kontrollen die Zahl der kariösen Läsionen zurück. Chinesische Wissenschaftler entwickelten einen DNA-Impfstoff, der sich gegen Bestandteile des häufigsten Erregers der Karies (Streptococcus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(BSMO) Eine neue, noch im Experimentalstadium befindliche DNA-Vakzine hat sich in einem Test mit Ratten bewährt: Nach der Impfung ließen sich erhöhte Antikörperspiegel im Speichel der Tiere nachweisen, zudem ging im Vergleich zu Kontrollen die Zahl der kariösen Läsionen zurück.<span id="more-23"></span></p>
<p>Chinesische Wissenschaftler entwickelten einen DNA-Impfstoff, der sich gegen Bestandteile des häufigsten Erregers der Karies (Streptococcus mutans) richtet. Die Wirksamkeit der Vakzine untersuchten sie nun an Wistar-Ratten. Die Hälfte der mit je einer von zwei Streptokokken-Spezies (S. mutans und S. sobrinus) oral infizierten Tiere diente als Kontrollgruppe. Bei den verbleibenden Ratten erfolgte eine intranasale Applikation des DNA-Impfstoffs. Im Gegensatz zu den Kontrollen konnte bei den mit der DNA-Vakzine immunisierten Tieren deutlich höhere Antikörper-Konzentrationen im Speichel, jedoch nicht im Serum nachgewiesen werden. Mit S. mutans infizierte Ratten hatten zudem signifikant weniger kariöse Stellen sowohl im Enamel als auch im Dentin. Die Impfung schützte auch vor Infektionen mit S. sobrinus: Bei den betreffenden Tieren ging die Zahl der kariösen Läsionen im Zahnschmelz zurück. Die Studienergebnisse zeigen, dass die neue DNA-Vakzine das Potenzial hat, eine ausreichende Antikörper-Produktion zumindest im Speichel zu induzieren. Sie verlieh den Tieren damit einen Schutz vor Infektionen mit beiden Streptokokken-Spezies. Im nächsten Schritt möchte das Forscherteam nun S. sobrinus-spezifische Antigene in die Vakzine einbauen, sodass sie gegenüber diesem Erreger noch effektiver wird.</p>
<p class="quelle">Quelle: Xu QA et al.: Protective efficacy of a targeted anti-caries DNA plasmid against cariogenic bacteria infections. Vaccine 2007; 25: 1191-1195</p>
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		<title>Kaugummi kauen zum Kariesschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 09:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[(BSMO) Vielleicht ist es bald kein Wunschtraum mehr: Man kaut Kaugummi und die Zahl der kariogenen Bakterien im Speichel geht zurück. Denn japanische Wissenschaftler haben jetzt ein Kaugummi, das das antibakterielle Chitosan enthält, erfolgreich an gesunden Probanden getestet. Chitosan ist ein Abkömmling von Chitin und hat verschiedene pharmakologische Eigenschaften. So wirkt es u.a. antihypertensiv, cholesterinsenkend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(BSMO) Vielleicht ist es bald kein Wunschtraum mehr: Man kaut Kaugummi und die Zahl der kariogenen Bakterien im Speichel geht zurück. Denn japanische Wissenschaftler haben jetzt ein Kaugummi, das das antibakterielle Chitosan enthält, erfolgreich an gesunden Probanden getestet.<span id="more-14"></span></p>
<p>Chitosan ist ein Abkömmling von Chitin und hat verschiedene pharmakologische Eigenschaften. So wirkt es u.a. antihypertensiv, cholesterinsenkend und auch antibakteriell. In ersten In-vitro-Experimenten konnten Forscher bereits nachweisen, dass Chitosan das Wachstum von kariogenen Bakterien hemmt. Nun wollten sie herausfinden, ob Chitosan-enthaltendes Kaugummi auch im menschlichen Speichel diese Wirkung zeigt.</p>
<p>An der Untersuchung nahmen 50 gesunde Probanden teil. Diese kauten Kaugummi insgesamt achtmal an einem Tag nach einem vorgegebenen Zeitplan. Vor und nach dem Kaugummikauen wurden Speichelproben gewonnen, um die Bakterienzahl zu kontrollieren. Die Testpersonen erhielten entweder Kaugummi mit oder ohne Chitosan, die Zuordnung erfolgte randomisiert. Diese Prozedur wiederholte sich nach einer Woche noch einmal, wobei die Gruppenzugehörigkeit dann vertauscht wurde.</p>
<p>Im Vergleich zur Kontroll-Gruppe sank sowohl die Zahl aller Bakterien als auch die der Streptokokken bzw. die der Spezies Streptococcus mutans in der Chitosan-Gruppe signifikant ab. Dabei blieb die Menge der S. mutans auch bis zu einer Stunde nach Ende des Kaugummikauens auf dem gleichen niedrigen Niveau: etwa 20% des Wertes, der vor der Intervention mit dem Chitosan-Kaugummi gemessen wurde. Somit hemmt Chitosan, freigesetzt aus einem Kaugummi, das Wachstum kariogener Bakterien, stellen die Autoren abschließend fest. Nach ihren Vermutungen komme das zum einen durch dessen bakteriostatische und bakterizide Wirkung, zum anderen durch den durch Chitosan herbeigeführten verstärkten Speichelfluss zustande. Demnach könnte Kaugummi, das Chitosan enthält, eine sinnvolle Option zur Kontrolle oraler kariogener Bakterien sein, besonders in Situationen, in denen das Zähneputzen, wie z. B. beim Aufenthalt im Freien, erschwert ist.</p>
<p class="quelle">Quelle: Hayashi Y et al.: Chewing chitosan-containing gum effectively inhibits the growth of cariogenic bacteria. Archives of oral biology 2007; 52: 290-294</p>
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		<title>Nasenspray zur Impfung gegen Karies</title>
		<link>http://www.zahnnews.de/zahnmedizin/neue-verfahren/nasenspray-zur-impfung-gegen-karies/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 13:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerikanische Wissenschaftler möchten Kinder jetzt mit einem Nasenspray gegen Karies impfen. Das Spray soll die Schleimhäute anregen, Antikörper gegen Streptococcus mutans, Bakterien die Karies auslösen, zu bilden. Die Forscher entdeckten Teile der Streptokokken, die beim Menschen eine Immunantwort auslösen. Diese Abwehrproteine sollen die Schlüsseleiweiße hemmen, die die Bakterien für ihre Vermehrung benötigen. Tierversuche wurden schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikanische Wissenschaftler möchten Kinder jetzt mit einem Nasenspray gegen Karies impfen. Das Spray soll die Schleimhäute anregen, Antikörper gegen Streptococcus mutans, Bakterien die Karies auslösen, zu bilden. <span id="more-8"></span>Die Forscher entdeckten Teile der Streptokokken, die beim Menschen eine Immunantwort auslösen. Diese Abwehrproteine sollen die Schlüsseleiweiße hemmen, die die Bakterien für ihre Vermehrung benötigen. Tierversuche wurden schon erfolgreich durchgeführt. Taubman und Smith meinen, das einjährige Kinder am besten dafür geeignet seien, da deren Zähne noch nicht von den Streptokokken besiedelt sind. Zu diesem Zeitpunkt könne die Karies noch aufgehalten werden. Neu ist diese Impfung gegen Karies nicht, schon 2001 wurde darüber im New Scientist berichtet. Erfolge im Sinne eines breiten Einsatzes stellten sich bisher nicht ein.</p>
<p class="quelle">Quelle: FVDZ</p>
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